Der Grundstein für eine gute Gesundheit

Zufriedenheit und Ruhe

Es braucht mehr als nur Bewegung

Ein ausgeglichenes Wesen

Viele Hundehalter leben mit der Illusion, dass Hunde einfach ganz viel Bewegung brauchen, damit sie glücklich sind. Doch dies ist leider nicht ganz so einfach, denn Hunde brauchen auch die Ruhe dazu. Es ist ein Gleichgewicht zwischen Bewegung, Ruhe und Zuneigung, wobei Zuneigung nicht zu verwechseln ist mit Sozialkontakt zu anderen Hunden. Hier geht es um den Kontakt zu ihrem Menschen.

Auch sind schnüffeln und graben eine Art Stressabbau und Auslastung für Hunde. Gleichzeitig stärkt gerade das Graben die Muskulatur der Hunde und fördert die Abnützung der Krallen. Dabei darf das Graben aber nicht in eine Hektik geraten, sondern sollte für den Hund einfach nur Spass machen.

Gerade ausgelassenes Spielen ist für Hunde sehr gesund. Aber auch hier geht es um ein entspanntes Spielen und nicht um Reiss- und Kampfspiele, sondern um taktische Spiele wie verstecken und angreifen.

Je nach dem was du für einen Hund hast, kann es auch sein, dass dir dein Hund auf Schritt und Tritt folgt. Statt dich darüber zu ärgern, sei darauf stolz, denn es hat nichts damit zu tun, dass sich dein Hund kontrollieren will. Er findet es einfach nur toll etwas mit dir zusammen zu machen. Ist wie bei Kindern, je nach dem was du machst, wollen sie unbedingt dabei sein.

Ich habe in meinem Rudel Hunde, welche immer bei mir sind wenn ich draussen was mache. Da wird alles mitgemacht und das kannst du dir zu Nutze machen. Binde deinen Hund mit ein und lerne ihm, dass er dir dabei helfen kann. Du wirst sehen wie stolz er ist und wie super er das findet, dass er mit dir zusammen was unternehmen kann.

Für jedes Problem die passende Lösung

Geht nicht gibt es bei mir nicht

Aggressionen

Aggressionen beim Hund dürfen nicht unterschätzt werden und dabei darf auch keine Rolle spielen, ob es sich um einen grossen oder kleinen Hund handelt. Klar ist bei einem kleinen Hund die Verletzung nicht so schlimm, aber es geht hier um das Prinzip und vor allem die Gefahr, welche von so einem Hund ausgeht. Wenn der Hund das erste Mal zugebissen hat, ist es vielfach schon zu spät.

Unsicherheit

Unsicherheit führen wir Menschen vielfach darauf zurück, dass unser Hund Angst hat. Dabei hat Angst damit nichts zu tun. Unsicherheit ist ein klares Zeichen dafür, dass wir Hundehalter unserem Hund zuwenig Sicherheit und Vertrauen vermitteln. Hier sind wir als Hundehalter der entscheidende Punkt.

Trennungsangst / Verlustangst

Ich staune immer wieder über diese Bezeichnung und wofür die Trennungsangst alles herhalten muss. Dabei ist es ein natürliches Verhalten, dass Hunde nicht von ihrem Rudel ausgeschlossen werden möchten und darauf reagieren. Mal ganz ehrlich, wir wären genau so.

Respektlosigkeit / Rüpel

Viele würden dieses Problem als Trennungsangst klassifizieren. Doch das ist leider nicht das gleiche, denn es gibt Dinge, die Hunde ganz bewusst machen. Und auch wenn hier nun ganz viele den Kopf schütteln und finden, dass das nicht möglich ist.

Jäger

Viele Hundehalter finden es immer süss wenn ihre Hunde einem Vogel nachjagen oder einer Katze oder sonst einem Tier. Wenn der Hund dann aber etwas reisst und zerfleischt kommt dann meistens der Satz: Das hat er noch nie gemacht. Logisch, irgendwann fängt es immer an.

Unruhig / Bewegungsdrang

Gerade Hunde im Sportbereich neigen oft dazu, dass sie absolut unruhig sind und immer absolut nervös sind. Wir Menschen gehen dann hin und denken uns, dass diese armen Hunde noch mehr Beschäftigung benötigen und legen noch eine Trainingseinheit dazu. Dass diese Hunde aber einfach einmal Ruhe brauchen und ein auffälliges Verhalten zeigen, sehen wir leider nicht.


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